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Die interaktive Installation RoomYou ist der Versuch, soziale Netzwerke physisch erfahrbar zu machen. Hierfür wurde ein Facebook-Profil einer real existierenden Person aus Leipzig analysiert und in materielle Formen übersetzt. Ergebnis ist ein begehbarer Raum aus Werkstücken, die den Daten entsprechen, welche der ausgewählte User auf seinemmProfil veröffentlichte.

Die Recherche dieser Informationen erfolgte weder auf Grundlage einer Zustimmung des users, noch auf Basis einer gemeinsamen Freundschaft. Da keine Crawler oder ähnliche Programme, sondern lediglich manuelle Verfahren verwendet wurden, ist sie im Grunde von jeder_m durchführbar.

Sublab Leipzig,
im Rahmen der Cryptocon 2016,
19. – 22.5.16

Weitere Infos unter cryptocon.org

„378 Freunde, aber nie kommt jemand zu Besuch? 5 neue Kommentare und 20 Likes und du fühlst dich trotzdem allein? – Facebook war gestern. Sei nicht länger nur ein Icon auf der Bildschirmoberfläche deiner Freunde und komm zu RoomYou. Wir bieten dir Social Networking im Real Life. Bei uns kannst du dich ganz zu Hause fühlen, erhältst den individuellen Freiraum, den du wirklich brauchst und bist dabei Teil einer echten Community.“

RoomYou stellt den Versuch dar, soziale Netzwerke physisch zu denken und plastisch zu erfahren. Es geht um die Wiederentdeckung der Haptik und ihrer Bedeutung für Verstehensprozesse. Die Szenerie bildet dabei das digitale Zeitalter, dessen Wortursprung im lateinischen Wort für Finger (digitus) liegt und damit auf den Tastsinn verweist, in welchem jedoch vor allem die visuelle Erfahrung im Mittelpunkt steht.

Gleichzeitig ist RoomYou aber auch Science Fiction. Es wird gezeigt, wie die in sozialen Netzwerken virtuell vermittelten Wertevorstellungen von Individualität und Gemeinschaft in Architekturen und Formen des Zusammenlebens aussehen könnten. Dabei steht stets das Gefühl im Mittelpunkt, das aufkommen könnte, wenn der kollektive Traum von Facebook und co analoge Wirklichkeit werden würde.

Eröffnungsveranstaltung:
24.03.2016, ab 19 Uhr
mit musikalischer Unterstützung von Exchampion und Zement .

Ausstellungzeitraum:
25. - 27.03.16

Öffnungszeiten:
16 – 20 Uhr

Das KaterCafé – Gemeinsam statt Einsam

06.03.2016 | Hermann­Liebmann­Str. 84 | 14:00 Uhr

Das Schlimmste und Schönste an einem durchgefeierten Wochenende? Natürlich der Katzenjammer am Sonntag!

Alleine zu Hause, völlig dehydriert, zu wach zum Schlafen, zu müde zum produktiv sein, LEERER KÜHLSCHRANK? Am 6.3. wird das alles kein Problem mehr sein.

Biete dem Kater die Stirn und schleppe dich mit letzter Kraft auf den Dachboden der Hermann-Liebmann­Str. 84. Dort vertreiben wir ab 14:00 Uhr in chillaxter Atmosphäre die ausgetrocknete Einsamkeit mit Kaffee, Kuchen, Sandwiches und Limo. Für die ganz schweren Fälle gibt es natürlich Konterbier und Sekt.

Für vielfältigste Unterhaltung sorgen die Improtheatergruppe Sowiesoda, der Jazzpianist Adrian Zendeh, die MaxChillGrethenDJs K'n'M und IHR ALLE! Ja, genau. Es wird eine OpenStage geben, die ihr mit allem was euch einfällt (z.Bsp. Lesen, musizieren, rappen, jonglieren, etc.) bespielen könnt.

Anmeldungen für die OpenStage an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Spontane OpenStage­Erklimmungen sind natürlich auch willkommen!

Wir freuen uns!

Eure GrethenCrew

Ahoi ihr alle da Draußen, die schon sehnsüchtig darauf warten, wann wir den nächsten Festivaltermin verkünden.

Mit einer Träne im Knopfloch müssen wir Euch mitteilen, dass das Keine Fische Aber Grethen für 2016 eine Pause einlegt und erst frühestens im nächsten Jahr seine Pforten wieder für Euch öffnen kann.

Ein Grund dafür ist, dass wir leider nicht erneut auf das Gelände bei Dolsenhain zurückkehren dürfen. Nach dem letzten Fest gab es seitens der AnwohnerInnen Einwände, besonders bezüglich der Lautstärke, die dazu führten, dass uns von offizieller Seite ein Riegel vorgeschoben werden musste. Viel zu spät fanden Gespräche mit Bürgermeister und Ordnungsamt statt, die zwar mit uns sympathisieren, aber auch eine große Verantwortung gegenüber WählerInnen und NachbarInnen empfinden. Wie gesagt: Grundsätzlich hatten wir das Gefühl, willkommen zu sein, aber in Sachen Kommunikation waren wir ein bisschen dumm.

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Hip Hop, Bemmen und Rhabarberlikör gibt's am Samstag, 6.2.16 ab 21Uhr im Tipi mit:

// beppo s. & peter b.
// caval
// The High Expectations (OPEN MIC)
// Mad Linn